Ich spüre den Wind...

Ich spüre den Wind.
Er kann reisen - aber kommt zu mir.
Mit einem Schritt durch die Luft.

Er weiß - ich habe ein trunkenes Herz,
versoffen und komatös.
Er weiß - meine Hände sind treulose
für immer schmutzige Balgen.
Er weiß vom Irrsinn,
durch den ich trompetenschallend meinen Pulsschlag lotse.

Aber er kommt
und legt sich auf meine Haut
als wäre sie eine Arena aus goldenem Staub.

Wann immer du den Wind spürst:
Wisse - er ist die gesättigte Lösung
meiner lichtesten Wünsche!

[6. Januar 2015]