Im Tanz berühre ich die Gipfel Deiner Zehen,
rolle die Fußballen hinab,
greife ins Schaudern Deiner Haut.
Arglos entzünde ich mein Wesen an Dir.
Arglos falle ich dir in die Hände
und schenke ihnen meinen Halt.
Weißt Du von den Faltern, die sich auf meine Augen legen,
wenn ich den Wind in den Bäumen studiere?
Die Träume unter den Wolken am Meer?
Deinen atmenden Brustkorb?
Weißt du von den Wogen, die unsere Lenden kreuzen?
Und unsere Namen der Wildnis schenken?
Den Felsen und Wäldern unter unserer Haut?
Ich habe Dich lieb wie eine Füchsin die Wiesen und die Sonne.
Wie einen Mond der ins Wasser eines Baches glitt.
Meine Hände achten Deine Not.
Meine Hände an den Gipfeln Deiner Zehen.
[30. Juni 2021]