Ohne dich zu sein ist seltsam schwer.
Mit spitzen Sinnen zeichne ich Dein Fehlen in mein Feld,
um meine Seele zu gewöhnen.
Denn längst war sie bei Dir,
längst hat sie sich neben Dich gestellt.
Nun kommt sie, die Verschenkte,
unverschenkt zurück zu mir.
Ich nehme sie an die Hand,
die arme verwaiste,
und halte sie lieb,
die von Deinem Fehlen wunde.
Glaube es nur:
Selbst in den Sternen such ich nach Trost für sie
und finde nichts als ein Summen und die Dunkelheit.
[14. Oktober 2020]