Raus.
Ich fliege hinaus.
Nicht weil ich fliegen könnte, sondern
weil es sein muss,
weil mich alles hinausspült,
mein Kummer, die Schmerzen, die Traurigkeit.
Also fliege ich hinaus.
Rausche über die Stadt hinweg und
lande auf den Wiesen am Fluss.
Hier aufzuschauen tröstet mich,
hier wo Bäume stehen
und das Gras unter dem Wind auf und nieder wogt,
wo der Fluss fließt.
Und der Himmel,
unendlicher wunderbarer Himmel.
Du berührst uns alle.
Und deine Wolkenkinder sind immer beim Spiel -
ewig feiern sie farbenjubelnd ihre Freiheit.
Mir ist als würde die Welt um mich herum aus Tränen bestehen.
Und zwar alles.
Die Bäume, die Wiesen und auch die Stadt am anderen Ufer.
Und wenn ich jetzt weinte,
zerflösse die ganze Welt in einem einzigen gewaltigen Strom
[18. November 2006]